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Was haben die neue Miss Schweiz Linda Fäh und CompiSternli gemeinsam?

Es ist Mittwochnachmittag, kurz vor 14.30. Die letzten Minuten des ersten CompiSternli-Kurses in Eschenbach SG laufen. Eigentlich nichts Aussergewöhnliches. Auch diese Kursgruppe arbeitete in den letzten fünf Wochen sehr intensiv mit ihren CompiSternli-Kindern zusammen und schaffte so den Einstieg in die Welt des Computers und des Internets erfolgreich.

Für einen Teilnehmer bedeutete dieser Moment aber wahrscheinlich nicht nur das Ende seines ersten Computerkurses sondern auch der Beginn eines speziellen Countdowns.

Es ist Franzruedi Fäh aus Benken, der Vater der Miss-Schweiz Kandidatin Linda Fäh, der mit vielen Glückwünschen für den kommenden Samstagabend von der Kursgruppe, den Kindern und mir verabschiedet wurde. 

Gewinnt CompiSternli mit Linda Fäh schon bald eine neue Botschafterin?

Auf jeden Fall gratulieren wir der frischgebackenen Miss Schweiz und ihrem Vater Franzruedi ganz herzlich und wünschen ihr ein unvergessliches Amtsjahr!

27. 09. 2009 um 09:33 von Andi
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Eschenbacher-Klasse von CompiSternli-Virus infiziert!

Seit rund 7 Wochen arbeite ich nun an meinem neuen Arbeitsort in Eschenbach. Dabei unterrichte ich eine 6.Klasse mit 22 Kindern. Bereits am ersten Schultag wollten die Kids wissen, ob sie in diesem Schuljahr die Gelegenheit kriegen CompiSternli zu werden.

Als es schliesslich konkret wurde und sich die Kinder für die Ausbildung anmelden konnten, war das Interesse ungebrochen gross. Für die 8 freien Plätze erhielt ich 14 Anmeldungen. Nach kurzem Überlegen entschied ich die Anzahl Plätze auf 10 zu erhöhen, um möglichst vielen Kindern den Traum des "CompiSternlis" zu verwirklichen.

CompiSternli ist und bleibt eine äusserst sinnvolle Freitzeitbeschäftigung für Kinder - auch in Eschenbach.

23. 09. 2009 um 09:13 von Andi
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CompiSternli bewegt

Lange ist es her, seit ich mich letztmals auf meinem Blog gemeldet habe. Nun es ist nicht so, dass in dieser Zeit nichts gelaufen wäre und mir somit die Ideen zum Schreiben fehlten.

Ganz im Gegenteil, zeitweise wurde unser Projekt in Schmerikon nahezu überrannt.

Als Höhepunkt darf sicherlich der Besuch in der Sendung von Kurt Aeschbacher beim Schweizer Fernsehen bezeichnet werden. Mit einer elfköpfigen Delegation pilgerten wir ins alte Schiffswerk in Zürich. Voller Spannung erwarteten wir den Auftritt von Rita Scherrer und Vanessa. An dieser Stelle möchten wir euch beiden noch einmal recht herzlich zu eurem tollen Auftritt gratulieren!! Die Sendung löste ein riesiges Medieninteresse aus und so waren wir alle damit beschäftigt den regionalen Medien Red und Antwort zu stehen. Sogar das alltägliche Einkaufen wurde für Rita Scherrer schon fast zum Marathon. Überall wurde sie von Jung und Alt angesprochen: Hey, du bist doch die von Aeschbacher!

CompiSternli weckt aber nicht nur das Medieninteresse, sondern stösst auch im Bildungsbereich auf grosse Begeisterung. So hatten wir im heutigen Seniorenkurs Besuch von vier Studentinnen der sozialen Fachhochschule Luzern. Ihr Auftrag ist es, eine Abschlussarbeit zum Thema "generationenübergreifende Projekte" zu schreiben. Ein klarer Fall für CompiSternli.

Nach dieser intensiven Zeit lässt sich definitiv sagen:

COMPISTERNLI BEWEGT !!

11. 03. 2009 um 15:55 von Andi
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Futura-TV in Schmerikon

Heute hat sich wieder einmal gezeigt, dass Compisternli-Kinder einen sehr hohen Stellenwert in der Gesellschaft eines Schulhauses inne haben. Wie kam es dazu?

Futura-TV interviewte ein Mädchen aus unserem Projekt betreffend des Sommerlagers in Davos. Kaum merkten die herumspielenden Kinder was auf unserem Pausenplatz lief, war das Fussballtor für einmal nicht mehr gefragt. Viele standen um den Kameramann und die Moderatorin herum. Einige schauten höchst erfürchtig auf das Mädchen, welches hier Red und Antwort stand.

Als ich mich neben die Kinder stellte, hörte ich ein kleines Mädchen aus der Unterstufe schwärmen:

"Wen i mol gross bin, möcht i au äs Compisternli si!"

 

17. 11. 2008 um 17:32 von Andi
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Interessante Gespräche

Seit die Kursausschreibung für den Compisternli-Kurs in Schmerikon läuft, klingelt mein Telefon öfters als sonst. Interessierte Menschen aus der ganzen Region wollen sich anmelden oder mehr über das Projekt erfahren. Nicht selten entstehen daraus äusserst spannende Gespräche. So kam es vor, dass mir einzelne Personen ihr halbes Leben erzählt haben und welche Rolle der Computer bis anhin darin spielte.

Eine Frau erzählte mir, dass sich bis heute immer ihr Mann um "diese Angelegenheiten" gekümmert habe. Da er nun aber krank geworden sei, müsse sie nun Computer-Aufgaben übernehmen können.

Eine weitere Geschichte ereignete sich heute, als ich bei meiner Zahnärztin, mit weit geöffnetem Mund, auf dem Behandlungsstuhl sass. Ob ich der Lehrer aus der Schweizer Familie mit den Computer-Kindern sei?

Es ist toll zu sehen, wie das Projekt Compisternli viele Menschen zu Neuem bewegt und auch für Gesprächsstoff sorgt.

30. 09. 2008 um 18:09 von Andi
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Besuch der Schweizer Familie

Gestern fand in Schmerikon eine Ausbildungsstunde der speziellen Art statt. Wir erhielten Besuch von der Schweizer Familie. D.h. Frau Inglin (Journalistin) und Herr Christen (Fotograf) schauten uns während der Arbeit auf die Finger.

Die Schmerkner Compisternli waren entsprechend aufgeregt und standen bereits eine viertel Stunde vor Unterrichtsbeginn in meinem Schulzimmer.

Im ersten Teil musste jedes Kind einen Auftrag selber lösen und soweit einstudieren, dass anschliessend in einem Rollenspiel das Thema einem anderen Kind erklärt werden konnte. Dieses Trainig klappte sehr gut und unser hohe Besuch staunte nicht schlecht, wie diszipliniert und motiviert gearbeitet wurde.

Am Ende beantworteten die Kinder sämtliche Fragen von Frau Inglin und stellten sich natürlich nur zu gerne für ein kurzes Foto-Shooting zur Verfügung. Als alles im Kasten war, marschierte wohl so manches Compisternli voller Stolz nach Hause, um von diesem tollen Erlebnis zu berichten.

Nun warten wir natürlich alle sehr gespannt auf das Resultat!! Am 17. September sollte der Bericht in der Schweizer Familie veröffentlicht werden.

10. 09. 2008 um 14:08 von Andi
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1. Blog

Am 12. August startete ich in der Linthebene, genauer in Schmerikon, das Projekt Compisternli. An einer Weiterbildungsveranstaltung lernte ich Rahel Tschopp und ihre faszinierende Idee von den Seniorenkursen kennen. Tja, und nun bin ich bereits selber Projektleiter.

Seit unserem Startschuss in der ersten Schulwoche sind bereits drei Ausbildungsstunden vergangen. Ich muss sagen, dass ich extrem erstaunt bin, mit welcher Motivation die zehn Schmerkner Compisternli ihre Aufgabe angepackt haben. Egal ob die Ausbildungsstunde an einem Mittwochnachmittag oder an einem Abend in der Woche stattfindet, die Kinder sind stets mit vollem Elan dabei.

Anders als im Schulunterricht arbeiten wir 60 Minuten. Die Zeit verfliegt jeweils wie im Fluge und meistens arbeiten wir einige Minuten länger als vorgesehen. Auch dies stört die Compisternli in keiner Art und Weise. Oft lösen sie anschliessend zu Hause weitere Aufträge und mailen mir dann die Resultate in die Schule.

Diese kurzen Erfahrungen zeigen mir bereits sehr stark, dass ICT und Medienpädagogik nicht mehr aus dem Schulalltag wegzudenken sind und in Zukunft wahrscheinlich noch mehr an Bedeutung gewinnen.

27. 08. 2008 um 15:11 von Andi
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