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neue Kids

Sind die heeeeerzig. Motiviert, wie es sich jede Lehrperson wünschen würde. Und schon am zweiten Kurstag erklären sie ihren Gspänli einen Ablauf, als hätten sie das schon lange geübt. So macht die Arbeit doch einfach nur Freude.

01. 09. 2010 um 06:32 von stern
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Projektleitertreffen

Eine geballte Ladung an Energie und Wissen kam da zusammen: Personen, welche in ihrer Gemeinde ein eigenes CompiProjekt aufziehen. Unsere Kids liessen sich nicht beirren und standen den Erwachsenen Red und Antwort. Und nicht wenige dieser Antworten freuten mich: Das, was ich eher trocken vermittelte, erzählten sie wenig später selber (ohne mich gehört zu haben). Es war eindrücklich und spannend, wie sie ihre Erlebnisse und Gedanken kommentierten. Hut ab, Kids.

31. 05. 2010 um 14:10 von stern
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Verplantheit.

Ach, da denkt man immer, wie es die Kids schön haben. Nur Schule, kein Stress, kein Nichts. Denkste. Turnverein, Musikstunde, Frühenglisch, ... Die Tage sind gefüllt, bevor der Tag begonnen hat.

Dass es nach der Pensionierung nicht besser aussieht, ist ein altes Geheimnis. Dieser Stress, dem sich Mensch da meistens noch aussetzt, ist unglaublich.

Scheinbar sucht Mensch das. Erstaunlich.

11. 05. 2010 um 08:45 von stern
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Schöne Momente

Solch eine Wertschätzung tut - ganz ehrlich - einfach gut. Zu sehen, dass sich hohe Schweizer Politiker wie Bundesrat Leuenberger und Pascale Bruderer die Zeit nehmen, sich mit unserem Projekt auseinanderzusetzen.

Die strahlenden Gesichter der beteiligten Kids und Erwachsenen, wenn sie sehen, dass sie ernst genommen werden. Dass ihnen zugehört wird. Das ist schön.

 

05. 03. 2010 um 23:01 von stern
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Loslassen....

Gestern war es soweit:

In Davos starteten wir wieder mit den Kursen. Bereits die "normalen" Sternli-Kurse sind für mich eine Herausforderung; es kostet mich immer wieder Überwindung, selber "loszulassen" und "nur" zuschauen zu können, wenn die Kids arbeiten. Immerhin "darf" ich jeweils das Briefing und die Verabschiedung übernehmen. Der gestrige Kurs läutete für mich eine neue Ära ein: Die Gruppenleitung haben zwei Teenager inne, welche die Kids während einem halben Jahr ausgebildet haben. Diese beiden Teens haben mich also vollständig abgelöst: Sie übernahmen die Verantwortung über die Kids und die älteren Personen, während mir nur noch die Rolle blieb, als dezente Beobachterin im Hintergrund zu stehen.

Oh, das war noch ein grösserer Schritt für mich. Aber ich bin stolz auf die beiden Mittelschüler, wie cool sie ihre Aufgabe gemeistert haben... Es war spannend zu beobachten, wie seriös sie ihre neue Aufgabe nahmen. Auch ihnen fiel es sichtlich ein wenig schwer, alles an die Kids abzugeben :-)

02. 03. 2010 um 13:30 von stern
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Weiter gehts...

Jawoll, am Samstag ist es soweit: Das Folgeprodukt von CompiSternli wird zum Leben erweckt... In unserer CompiSchule haben wir die Möglichkeit, viele neue Ideen zu testen und umzusetzen. Wir freuen uns, dass wir solch einen guten Kursraum gefunden haben. Wer hat schon eine eigene Bergbahn im Haus...

02. 02. 2010 um 15:27 von stern
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Zurück zum Start

nennt man das am ehesten. Nachdem wir alle Fenster von jahre-alten Fensterbildern befreit hatten, geputzt und geräumt hatten, stellten wir selber den "Spiel-Töggel" wieder an die Ausgangssituation. Die Räume hatten Charme, Platz und eine gute Aussicht, aber sie waren nicht wintertauglich. Die nächste Spielrunde haben wir bereits eingeleitet: Die CompiSchule öffnet am 6.2. und wird einen eigenen Bahnhof haben. 

06. 01. 2010 um 16:35 von stern
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Nächste Runde ...

Die nächste Runde wird angeläutet: Auf den ersten Februar hat CompiSternli ein eigenes Kurslokal in Davos. Im "Tutti", ehemaligen Sanatoriums-Patienten noch ein Begriff, werden wir einen modernen Kursraum einrichten. Momentan ist aber noch Handwerks-Arbeit angesagt. Gestern haben wir Kästen abgebaut und die Fenster von alten Fensterbildern befreit.

06. 12. 2009 um 10:55 von stern
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Party

Ein zweites Aufschnaufen..! Die Sternli-Kids haben bewiesen, dass sie auch in der Masse fähig sind, Verantwortung für sich selber zu übernehmen. 133 Kids, welche sich anständig zu benehmen wissen, welche während 5 Stunden gezeigt haben, dass sie anders sind als viele andere. Und das nur im positiven Sinn. Wow.

31. 10. 2009 um 18:44 von stern
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Aufschnauf

Ein riesiger Aufschnaufer. Ich habs überlebt. Und es tat nicht weh... Es tat sogar gut. Den ungefähr 80 Wissenschaftlern, Praktikern, Politikern, Altersbeauftragten, welche in Wien an einer Tagung vielen Vorträgen zuhörten. Unter anderem meinen über die CompiSternli. Das Referat war das letzte in diesem 3-tägigen Forum. Die Bilder der CompiSternli haben gewirkt - trotz fehlender technischer Errungenschaft (oder gerade deswegen...?). CompiSternli lebt. Und überzeugt.

02. 10. 2009 um 16:18 von stern
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Vielfalt

Kinder mit körperlichen Behinderungen, Kinder mit besonderen Begabungen, Kinder aus der Stadt, vom Land, Primarkinder, Oberstufenkids - die Vielfalt wird immer grösser. Und alle - trotz verschiedenster Hintergründe - sind mit vollem Einsatz mit dabei. Da soll noch mal irgendwer sagen, unsere heutige Jugend sei auf einem schlechten Weg...

03. 09. 2009 um 11:35 von stern
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Projektstart

Viele Projekte starten jetzt oder in den nächsten Wochen wieder mit der Arbeit. Novum wird sein, dass in einer öffentlichen Oberstufe CompiSternli fix im Stundenplan eingetragen sein wird für die Kids. Im Herbst werden wir unsern zweiten "Geburtstag" feiern: Mit allen Sternlikids bei einer Party im Technorama. Ich freue mich jetzt schon auf die spannenden, elektrisierenden Momente in diesem Jahr!

29. 08. 2009 um 08:31 von stern
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Ferienwoche

Kids und ältere Personen verbringen gemeinsam Ferien. Ich war mir nicht sicher, ob das aufgehen kann... Zwischen den beiden Generationen liegen ja doch mindestens 45 Jahre Lebenserfahrung. Siehe da: Es geht auf. Aha-Erlebnisse auf allen Seiten. Und eine wichtige Erkenntnis auch auf Seiten der älteren Personen: Wir müssen mehr mit den Jungen kommunizieren. Den Anfang dazu haben wir gemacht. 17. 07. 2009 um 12:24 von stern
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CompiSternli Ausflug

Unser Ausflug war schön. Wir gingen bräteln. Schlicht und einfach. Kinder und ältere Personen, die einige Stunden gemeinsam verbringen. Es war friedlich. Einfach friedlich. Wie wenig es doch manchmal braucht...

19. 06. 2009 um 13:53 von stern
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Second Life

Das auf dem Foto bin ich. Nicht wirklich real; also virtuell. Ein Leben im Leben. Ein Leben neben dem Leben. Wo hört das reelle Leben auf; wo ist meine Persönlichkeit Bestandteil meiner virtuellen Figur? Spannende Sache - aber nicht ganz einfach, damit umzugehen... Wer kann ein wenig von seinem "zweiten" Leben erzählen?

06. 06. 2009 um 15:12 von stern
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Einschaltknopf

Heute erhielt ich einen wunderschönen Brief. Er machte einen Umweg über Zürich, bis er den Weg nach Davos fand. Eine 82-jährige Frau schildert ihre "Handy-Geschichte": Dreimal musste sie in den Laden, bis das Handy endlich lief. Und - was nützt die beste Anleitung, wenn die verwendeten Begriffe nicht definiert sind...? Schwierigkeit über Schwierigkeit - welche normalen Usern gar nicht bewusst werden...

27. 05. 2009 um 22:41 von stern
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Schulhaus

Heute erzählte ein Teilnehmer von unserem Schulhaus. Es wurde 1897 errichtet. Die Kinder der 1.-9. Klasse wurden alle zusammen geschult. Nur die ganz Guten, die seien dann in die Sek gegangen, die mussten halt nach vorne, nach Davos. Ein bisschen komisch sei es schon. Jetzt, in seinem Alter, sitzt unser "Schüler" wieder im gleichen Schulzimmer wie vor vielen vielen Jahren, damals in der ersten Klasse. Heute lernt er nicht mehr mit der Schiefertafel. Heute sitzt er vor dem Flachbildschirm...

 

...und so sah die Gegend rund um Schulhaus anno 1895 aus...

26. 05. 2009 um 18:17 von stern
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Schnellllll

Manchmal staune ich, wie schnell sich das Projekt entwickelte. Andere Projekte haben eine lange Vorlaufzeit, eine Sitzung folgt der andern. Unser Zeitplan konnte auch nicht eingehalten werden: Zwei Monate nach der Konzeptionierung war klar, dass wir den Projektstart um ein Jahr nach Vorne verlegen konnten...

Es ist gut zu wissen: Aussichtsreiche, innovative Projekte haben in der engen, strukturierten Schweiz Platz.

16. 05. 2009 um 12:52 von stern
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OFFA

Kids, ihr habts einfach gut gemacht an der OFFA. Grosses Kompliment. Diese 8-Stunden-Tage haben es in sich. Insgesamt haben 1300 Personen an unserem Wettbewerb mitgemacht! Ihr habt die Leute gut informiert und gluschtig gemacht auf unser Projekt. Danke! Ihr habt richtig vorgelebt, was wir mit dem Projekt erreichen wollen: Kinder, die aktiv sind, Verantwortung übernehmen und mitdenken. Hey, ich bin schon fast ein wenig stolz auf euch....

 

...ein wenig ganz fest stolz...!

06. 04. 2009 um 10:34 von stern
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offene Türen

Kennt ihr das: Das Gefühl, dass jede Türe aufgeht, wenn man vor sie hinsteht? Einen Passe-Partout, einen Dietrich zu haben, mit dem man jede verschlossene Türe öffnen kann? CompiSternli scheint solch ein Dietrich zu sein - unser Dietrich scheint sogar eine Fernbedienung zu haben. Kaum kommen wir in die Nähe einer Türe, öffnet sie sich wie von Geisterhand. Das ist schön - und wahrscheinlich ein äusserst seltenes Phänomen in der heutigen Zeit...

26. 03. 2009 um 18:44 von stern
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Kleeblatt - oder nicht...?

Ich erlebe täglich, welche Energie Kids haben. Mit welchem Einsatz sie sich in ein Thema einlassen können. Mit welchem Eifer sie bei den CompiSternli dabei sind. Umso trauriger stimmt es mich, wenn ich sehe, wie heute so viele Jugendliche nicht mehr wissen, wohin sie mit ihrer Energie sollen. Und setzen sie mittels Gewalt frei. Brutalste Gewalt. Nicht im virtuellen Leben, nein, im richtigen, echten Leben. Sie löschen Leben aus von Menschen, welche sich am Leben erfreuen konnten.

Ich freue mich für jedes Kind, das es schon früh in seinem Leben schafft, dem Leben Sinn zu geben. Ich freue mich für jedes Kind, das es schafft, sich selber Inhalte zu geben. Und nicht darauf wartet, dass man ihm seinen Lebenssinn und Inhalt serviert.

Liebe CompiSternli: Bleibt dran, bleibt aktiv, bleibt wach. Freut euch; das Leben ist zu schön! Ich wünsche euch, dass ihr ganz viele vierblättrige Kleeblätter findet in eurem Leben.

Macht die Augen auf - die Kleeblätter lieber vor euch...

11. 03. 2009 um 12:40 von stern
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Einen hab ich noch - Einen Versuch.

Man kann es sich kaum vorstellen. Welche schlechten Erfahrungen unsere älteren Schüler/innen mit Computerkursen bereits gemacht haben. Frust um Frust. Der wissende Herr Dozent fuchtelt mit der Maus rum, das wilde Gefuchtel wird über den Beamer projiziert. Teilnehmer kommt sich mit jedem Gefuchtel dümmer vor. Und noch dümmer. Bis er aufgibt. Den Anlauf nach zwei Jahren nochmals wagt. Aber nicht mehr lernt - als dass der Compi für ihn zu schwierig ist. Willkommen bei CompiSternli - die letzte Anlaufstelle für viele Compi-Gestrandete Senior/innen...

04. 03. 2009 um 18:28 von stern
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Ich sehe nur noch Sterne.

Die neue Fussbekleidung zweier CompiSternli. Geschenkt und überreicht von ihren - wie könnte es anders sein - zufriedenen Compi-"Schülerinnen". Nein, Cocos, bitte die Sternli NICHT gelb ausmalen ;-)

17. 02. 2009 um 18:27 von stern
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Aeschbi und so.

Dieses Wohlwollen unserm Projekt gegenüber ist gewaltig.  Es beflügelt, ist eine Energiequelle, treibt an. Ich kann nur eins sagen, ganz in der Sprache des Zürcher Tagesanzeigers: Wir bleiben dran. Und greifen weiter nach den Sternen.

13. 02. 2009 um 07:52 von stern
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Ärger. Roter Kopf.

Gestern war ich Teilnehmerin einer Schulung. Ich finde es unglaublich. Da produziert man eine hochkomplexe Datenbank, mit zig-Möglichkeiten, und schafft es nicht, diese anwenderfreundlich aufzubereiten.

Hey, liebe Techniker, die eine Kunst ist die Programmierung. Die andere Kunst ist aber, das Programm so zu erstellen, dass es sich einfach und intuitiv bedienen lässt! Wieso versteht ihr das denn nicht? Mensch will nicht Programm bedienen lernen, Mensch will Programm einfach so brauchen können. Ohne 6-stündige Schulung. Ohne Einstiegsprobleme nach 2 Tagen Programmabstinenz.

11. 02. 2009 um 08:50 von stern
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www.ichmuanglaubau.ch

Heute telefonierte mir eine Frau. Überall stehe etwas vom Internet. Nun auch noch im Fernseh. Man solle sich doch auf der Internetseite soundso weiter informieren. Sie habe immer gedacht, sie brauche sich keinen Computer mehr anzutun. In ihrem Alter. Sie habe sich klar geirrt. Ohne Computer sei man heute wirklich einfach eines. Alt.

21. 01. 2009 um 16:15 von stern
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Homepage

Davoser CompiSternli haben im Rahmen einer Projektarbeit eine eigene Homepage gestaltet: Klima-Erwärmung, Hacker, RHB. Kompliment, ihr habt einiges an Informationen reingepackt!

09. 01. 2009 um 14:53 von stern
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Frühlingsputzete als Neujahrsvorsatz

Eine alte Frau hat sich bei mir gemeldet. In diesem Fall darf ich von "alt" sprechen. Sie ist immerhin 90jährig. Ob ein CompiSternli zu ihr kommen könne. Sie arbeite regelmässig am PC. Schreiben und so. Jetzt müsse sie aber definitiv einmal Frühlingsputzete machen. Gründlich aufräumen. Ordner machen und so. Es gibt Leute, die sind mit 90 noch zwäg. Auch wenn sie nicht mehr Auto fahren und Schnee schaufeln. Hut ab.

24. 12. 2008 um 12:53 von stern
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Brief einer Kursteilnehmerin

"Wenn's mit dem Reisen, nach Wilhem Busch, im Alter nichts wird, das Reisen zu teuer und zu beschwerlich, dann vertrau dich einem CompiSternli an, das dich in eine neue heutige www-Welt einführt. Ich durfte zwei dieser liebenswürdigen jungen Menschen kennen lernen, die mich anregen und mir das Gefühl geben, dass das Leben im Alter noch sehr viel Neues und Wissenswertes, nebst Haushalt und Schneeschaufeln, bereit hält."

Liebe Frau Wagner; es ist schön zu sehen, dass einem im Alter das Lernen so wach behalten kann. Vielen Dank.

 

01. 12. 2008 um 18:25 von stern
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Integration.

Technik und Menschen: Das Thema Integration ist nicht nur in der Schule aktuell ;-). Wie bringen wir Randgruppen dazu, auf den IKT-Zug aufzuspringen? Macht das überhaupt Sinn? "Integration ist die Kehrseite der Akzeptanz". Überall und immer wieder die Frage, was Integration ist und ausmacht. Kann man Integration kreieren, kann ich sie durch das Umfeld schaffen? Oder ist es normal, dass es Gruppen gibt, die der Norm nicht entsprechen (wollen)? Sind alte Menschen integrierter, weil sie auch Mailen können? Sind Kinder integrierter, weil sie nicht aus dem Schulzimmer hinaus müssen für ihre Therapie? Ist Integration, dass Randgruppen in gewissen Bereichen die effektive Chance gegeben wird, "gleich" zu sein wie die andern? Ist Integration also als Schlussfolgerung gleich zu setzen mit

  • der 100%igen Akzeptanz aller, dass es ist normal, verschieden zu sein?
  • dem Anpassen des Systems, dass die Randgruppen nicht automatisch zu Randgruppen werden sondern zumindest die Chance haben, es in gewissen Teilbereichen nicht zu sein?

CompiSternli scheint integrativ zu sein. Wir suchen die Heterogenität. Bei uns dürfen alle Kids mitmachen, unabhängig von ihren Voraussetzungen. Aber: Auch bei uns müssen die Spielregeln eingehalten werden...

 

28. 11. 2008 um 06:48 von stern
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Tagung

Tja, die Mädels machens einfach gut. Stehen hin und reden. Vor lauter Lehrer/innen. Kompliment!

 

...aber ein bisschen fest nervös waren sie gottlob ja schon ;-)))

24. 11. 2008 um 19:27 von stern
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Zeit

Letzthin im Bistro im Alterszentrum. Zwei alte Frauen sitzen zusammen am Tisch, beide haben eine Zeitung vor sich. Sie lesen, trinken einen Kaffee. Plötzlich steht die eine energisch auf, schiebt die Zeitung weg. "Ich konnte nur die Hälfte lesen. Jetzt hab ich keine Zeit mehr; ich komme immer nur bis zur Hälfte."

Etwas habe ich über die CompiSternli-Arbeit definitiv gelernt: Auch nach der Pensionierung hat man keine Zeit. Auch dann muss man sie sich noch aktiv nehmen.

PS. Ich habe "alte Frauen" geschrieben. Wegen dieser Bezeichnung habe ich schon einen Rüffel bekommen. Gibt es keine alten Frauen? Nur noch ältere Frauen? Die aber offiziell mit dieser Bezeichnung jünger sind als alte?

17. 11. 2008 um 06:10 von stern
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ähhhh

Radio Grischa fragte mich überraschend für ein Interview an. Zuerst führten wir ein normales Telefongespräch, dann schaltete er um auf Aufnahme. Naja, dann fing es an mit meinen ääähhhs und mmmh und weiteren komischen Lauten.

 

Der Radiomann wollte auch ein Kind und eine ältere Person interviewen. Corina erhielt auch einen Anruf von ihm. Sie erklärte ihm das Projekt, bis ihm die Fragen ausgingen. Sie erklärte ihm alles, ohne ein einziges ääähhhh zu bringen. 12 Jahre alt und kein einziges ääähhh. Viele Jahre älter und viele ääähhh. äää wie ääälter. Noch mehr Jahre auf dem Buckel - und das Problem verschwindet scheinbar wieder: Unsere 82-jährige Seniorin, welche auch interviewt wurde, liess die äähhs souverän weg. Gute Aussichten also!

09. 11. 2008 um 18:11 von stern
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Spielzeug

Ich habe mir ein Spielzeug geleistet. Das kultige iPhone. Natürlich ein echtes. Mit Display-Schutz, damit es garantiert keine Kratzer bekommt. Man kann alles damit. Man sollte alles damit können. Das SMS schreiben ist aber derart umständlich, dass ich es nicht mehr freiwillig mache. Beim Telefonieren stürzt mein iPhone regelmässig ab; so dass ich mich vor dem Telefonieren frage, ob es wirklich notwendig ist. Ich LIEBE mein iPhone. Es diszipliniert mich - und vor allem mein Portemonnaie.

26. 10. 2008 um 11:40 von stern
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Häääää...?

Vor Kurzem kauften wir einen neuen Fernseher. Wir standen im Laden. Die Auswahl riesig. Unser Wissen klein. Was macht man in diesem Fall...? Man schaut auf die Form des Rahmens, auf die Farbe, auf das Aussehen. Man liest die Beschreibungen durch, vergleicht Zahlen; und hat weder eine Ahnung was die Zahlen noch die Begriffe bedeuten. Wir fragten einen Verkäufer. Dieser leierte einfach nochmal runter, was wir auch selber hätten lesen können. Was das soll, konnte er uns nicht verständlich machen. Ein wenig dumm kommt man sich in diesen Situationen ja schon vor. Ich tat in diesem Fall, was man doch meistens tut. Sicher nicht das billigste Teil wählen, das mittelteure; das wird ja wohl schon gut genug sein...

Vorgestern telefonierte mir eine Frau. Sie habe endlich ein Handy gekauft, im Fachgeschäft. Die Angestellte habe ihr die Grundeinstellungen gemacht. Die Frau wollte aber mehr wissen. Z.B. wie man telefonieren kann mit diesem Ding. Sie dürfe ihr diese Sachen nicht erklären, meinte die Verkäuferin. Schliesslich gäbe sie keinen Kurs, sondern habe ihr das Gerät verkauft. Die Frau ärgerte sich. Was nützt ein Handy, wenn man damit nicht telefonieren kann.

Technik sei Dank; sie bringt uns enorm viele Erleichterungen. Jetzt brauchen wir ganz einfach noch Leute im Verkauf, welche sich in nichtwissende, technikferne Anwender eindenken können und in verständlichem Deutsch erklären, was Sache ist. Ist doch ganz einfach, oder?

(Bildquelle: Profi Hägler)

11. 10. 2008 um 18:19 von stern
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Gegensätze

Unser Projekt lebt stark von Gegensätzen, von Spannungsfeldern, aus welchen wir versuchen, den grösstmöglichen Nenner heraus zu kristallisieren, und diesen Nenner auch sicht- und spürbar zu machen.

Heute habe ich mein Büro aufgeräumt; dabei fand ich spezielle Bilder aus der Tierwelt die aufzeigen, dass auch dort manchmal an ungeahnten Orten Gemeinsamkeiten vorhanden sind: Eisbär und Husky.

A propos Gegensätze: Die Kinder bringen den älteren Personen die Arbeit an der Tastatur bei; die Kinder ihrerseits könnten einiges lernen in Bezug auf Schreibschrift --> siehe Bild...

28. 09. 2008 um 16:15 von stern
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die Zeit

Eine ältere Frau hat sich anhand eines Zeitungsartikels bei mir gemeldet. Sie wolle sich für den Kurs in Uster anmelden. Ich erklärte ihr, dass jetzt die Kinder ausgebildet werden. Der Kurs für die älteren Personen findet erst im Frühling 09 statt. Grosse Enttäuschung auf der andern Seite des Telefons. Sie sei doch bereits 76 Jahre alt. Sie wolle unbedingt noch den Computer bedienen lernen. Aber, sie wisse nun wirklich nicht, ob sie im nächsten Frühling noch lebe.

Der Satz ist mir eingefahren. Denkanregend und irritierend ist er, in unserer zukunftsorientierten Welt. Lebe den Tag. Nicht mehr, nicht weniger.

20. 09. 2008 um 14:16 von stern
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Was ist ein Wunderkästli, das Spass macht..?

Ich bekomme viele Mails. Einige Mails, die spannend sind; viele Mails, die mich nur nerven und keines Blickes würdig sind. Dieses eine Mail war ganz anders: "Wie Sie sehen besitze ich dank "Compi-Sternli" nun auch ein solches Wunderkästli und es macht wirklich riesigen Spass."

Ja, dieses Mail freute mich. Und ich las es nicht nur einmal.

11. 09. 2008 um 13:27 von stern
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...weiss doch jeder...

Vor ein paar Tagen musste ich am Mittag zum Arzt. Das Wartezimmer, wie meistens, eher voll als leer. Eine Frau wird langsam nervös. Sie müsse nach Hause, kochen. Ihre älteste Tochter müsse schliesslich bereits um 13 Uhr wieder in der Schule sein. Fragende Blicke rundum - die Schule beginnt für alle immer erst um 14 Uhr. "Ja wissen sie, mein Kind hat heute eben CompiSternli".

 

06. 09. 2008 um 11:32 von stern
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Tag der Informatik


Wir durften unser Projekt am Tag der Informatik vorstellen. An den meisten Ständen wurden Hightech-Entwicklungen angepriesen, wurde zum spielerischen Testen angeregt. Wir hatten einen schlichten Stand, zeigten Fotos unseres Projekts. 5 Jugendliche erklärten das Projekt den interessierten Personen.

Drei 16-jährige Schüler sprachen unsere CompiSternli-Mädchen an, was sie denn so können am Computer. Könnt ihr Programmieren? Seid ihr im SecondLife dabei? Sie warfen mit IT-Fachbegriffen um sich. Die Mädchen waren zuerst irritiert. Sie haben gelernt, den Computer für einfache Alltagsanwendungen zu nutzen, sie können weder HTML noch sonst eine Computersprache. Die Jungs reden auf die Mädchen ein. Das Gespräch geht weiter. Das Gespräch wendet sich andern Themen zu. Rauchen und Trinken. Die Jungs geben alles. Julia schaut den Rädelsführer an. Schaut ihm in die Augen, sagt: Wisst ihr was? Ich habe etwas anderes. Ich habe Selbstbewusstsein. Das hast DU nicht, kein bisschen. Sie fixiert ihn mit dem scharfen Blick einer 14-jährigen. Der Junge erstarrt, sagt nichts, sein Gesicht bekommt einen ungewohnt weichen Ausdruck. Alle drei gehen davon.
 - und kommen nach einer halben Stunde wieder...

 

CompiSternli - die Kinder lernen zwar etwas am Computer, aber sie lernen auch viel anderes. Und genau das macht das Projekt so wertvoll.

31. 08. 2008 um 11:30 von stern
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Blog eröffnet

Seit heute bloggen wir also. Eine Anwendung, die ich persönlich noch nicht gut kenne. Ich bin gespannt auf die Gedanken unserer CompiSternli! Gut 60 Kinder haben dieses Schuljahr ihre Ausbildung zum CompiSternli gestartet. Es ist unglaublich, mit welcher Energie sich die Kinder auf diese Aufgabe konzentrieren. Sie wollen lernen, sie wollen vorwärts kommen. Wieso geht uns Erwachsenen diese Fähigkeit so oft verloren mit den Jahren....???

25. 08. 2008 um 14:22 von stern
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