CompiSternli - Startseite
Übungen Kommunikation Über uns Projekte
Über uns
Startseite Kontakt Diese Seite ausdrucken

Ausgangslage

Ausgangslage der Senior/innen

Viele Senior/innen haben heute noch keinen Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) gefunden. Wenige wagen diesen Schritt, der oft riesig und nicht machbar erscheint, viele Ängste birgt und während dem Lernprozess einen (vermeintlichen) Gesichtsverlust provoziert. Für die jüngere Generation (30-50 Jahre) ist diese Abwehr der neuen Technologien oft unverständlich. In vielen Kursen für die Generation 50plus wird bereits ein generelles Wissen vorausgesetzt. Die methodische und didaktische Anpassung an diese Zielgruppe wird vernachlässigt, weshalb die Kurse ihre Wirkung verfehlen – oder sogar die Abwehrhaltung noch verstärken.

Den Kindern bereitet es Freude, ihr Wissen an andere Personen weiterzugeben. Die Senior/innen schätzen dies. Sie werden persönlich geschult. Das betreuende Kind führt die ältere Person von Grund auf in die Welt der Computer ein. Das Kind weiss aus eigener täglicher Erfahrung, was Lernen bedeutet und bewirken kann. Es zeigt viel Geduld, Phantasiereichtum und Humor beim Vermitteln der Lerninhalte. Für die ältere Person steht oft die Beziehung zum Kind im Vordergrund. Diese trägt entscheidend dazu bei, dass sich die älteren «Schüler/innen» gelöst und locker auf das ihnen so fremde Gebiet der IKT einlassen können.

 

Ausgangslage der Kinder

Die neuen Medien müssen für vieles herhalten. Sie sind die häufigst genannten (Mit-)Ursachen für die negativen Schlagzeilen und Probleme der heutigen Zeit: Die Kinder und Jugendlichen vereinsamen, können nicht mehr anständig miteinander umgehen; sie simsen, googeln und chatten anstatt mit dem Nachbarkind zu spielen.
Die konkreten Auswirkungen auf die Schule und die Gesellschaft sind bekannt; der Umgang damit aber schwierig. In der Schule wird oft radikal gehandelt: Handys sind verboten; die Kinder dürfen nicht ins Internet. Viele Eltern wissen gar nicht, was ihre Kinder alles am Computer machen und sehen grosszügig darüber hinweg. Diese von uns Erwachsenen offen dargelegte Hilflosigkeit im Umgang mit IKT provoziert.
Verschiedene Medien umgeben unsere Kinder und prägen ihren Alltag. Kinder nehmen diese Medien schnell in Anspruch; die Reflektion darüber fehlt aber oft gänzlich.

Der Austausch zwischen verschiedenen Generationen wird immer rarer, damit schwindet das gegenseitige Verständnis. Grosseltern wohnen meistens an einem andern Ort als ihre Enkelkinder. Die Kinder schreiben von sich aus keine Briefe mehr, die ältere Generationen kann weder mailen noch SMS-schreiben. Die Kontaktaufnahme wird immer schwieriger.

 

Ausgangslage der Primarschulen

Die meisten Schweizer Gemeinden stellen den Primarschulen inzwischen Computer zur Verfügung. Problematisch ist aber, dass es kaum angepasste Lehrpläne gibt. Es ist in den meisten Gemeinden erwünscht, dass der Computer im Schulalltag eingesetzt wird – Unterrichtszeit dafür wird aber keine zur Verfügung gestellt. CompiSternli-Kinder werden im Kurs am Computer ausgebildet. Sie können die Situation in den Schulen entschärfen, indem sie als Expert/innen eingesetzt werden. Sie wissen, wie man den Computer sinnvoll einsetzen kann. Die Kinder haben gelernt, ihr Wissen didaktisch und methodisch sinnvoll weiterzugeben. Lehrpersonen können somit einen Grossteil der Arbeit an ihre klasseneigenen CompiSternli delegieren.

Website by deep AG